Wenn keiner hoch hinaus will

NextStep Karriere und Familie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gut, dieses Szenario haben wir uns ausgedacht. Aber es kommt nicht von ungefähr. Dahinter steckt das tägliche Ringen vieler Unternehmen mit den veränderten Erwartungen ihrer Mitarbeitenden an die Arbeitswelt. Für Geschäftsführer wie den der imaginären Straubing GmbH tun sich bei Führungskräftebedarf im mittleren und gehobenen Management meist zwei Wege auf:

1. Die Suche nach jungen Führungskräften aus den eigenen ReihenIch will aufwärts

Dabei wird er sich intern nach qualifizierten jungen Mitarbeitenden umsehen und ihnen Führungspositionen anbieten. Doch immer mehr Kandidaten lehnen dankend ab. Sie wollen mehr Zeit für die Familie haben, gehen lieber in Elternteilzeit oder wollen arbeiten um zu leben – nicht umgekehrt. Viele setzen andere Prioritäten, so dass ihnen eine Führungsrolle nach alten Mustern viel zu stressig ist.

2. Die Stelle extern besetzen

Findet sich im Unternehmen kein geeigneter Führungskräftenachwuchs, entscheiden sich viele für eine Stellenausschreibung. Meist mit gemischten Gefühlen. Denn oft ist die externe Suche teuer und bringt zudem lange Einarbeitungszeiten mit sich. Ganz abgesehen davon, dass es häufig alles andere als einfach ist, überhaupt jemand passendes zu finden.

Fazit: Nur mit guten Rahmenbedingungen, die den veränderten Erwartungen der Menschen gerecht werden, steigt die Bereitschaft für Führungsaufgaben.

Vereinbarkeit von Familie und KarriereLogo NextStep

Potenzielle Kandidaten lassen sich eher mit langfristigen Konzepten statt individuellen Absprachen und Ausnahmen für Führungspositionen überzeugen. Genau das ist das Thema unseres neuen Projektes  NEXT STEP, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem ESF gefördert wird und das wir gemeinsam mit den Vereinigten Unternehmerverbänden Aachen durchführen. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Ressourcen voll auszuschöpfen und brachliegende Potenziale gut zu nutzen.

Die Konzerne haben das erkannt und bereits entsprechende Konzepte entwickelt. Doch auch für kleine und mittlere Unternehmen ist das Thema relevant. Deshalb haben wir innerhalb des Projektes einen kostenlosen Check entwickelt, mit dem wir zunächst die Situation vor Ort analysieren. Anhand der Ergebnisse können Unternehmen den Übergang zu einer Verankerung des Vereinbarkeitsprinzips von Familie und Karriere einleiten. Übrigens: Die meisten Firmen fangen dabei keinesfalls bei Null an. Meist gibt es längst Regelungen, die das Arbeitsleben leichter machen und wichtige persönliche Bedürfnisse berücksichtigen. Nun müssen diese Ansätze in tragfähige Konzepte für die Zukunft fließen.

Wenn Sie herausfinden wollen, ob unser Unternehmens-Check etwas für Sie ist, beantworten Sie folgende Fragen: Haben Sie das Gefühl, auf die Wünschen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen immer nur zu reagieren? Kreieren Sie Einzellösungen, wo generelle Regelungen sinnvoll wären? Dann könnte unser kostenloser Check der Auftakt sein, um auf lange Sicht das Thema Familie und Karriere fest in die Unternehmensphilosophie zu integrieren. Melden Sie sich bei Interesse unter 0241-1809842 oder .

 

Reden ist Gold – Wissensmanagement als Teil der Unternehmensstrategie

Unser Test für Ihr Unternehmen

Wissen muss fließen. Aber manchmal stauen sich wichtige Erkenntnisse für betriebliche Abläufe bei einer Person. Sie wollen herausfinden, ob Ihr Unternehmen von diesem Phänomen betroffen ist? Machen Sie unseren Test:

–        Haben Sie Mitarbeiter, die Gold wert sind – aber bald in Rente gehen?

–        Gibt es Prozesse oder Maschinen, bei denen oft nur einer den Überblick hat?

–        Suchen Sie dringend spannende Aufgaben für Ihre Nachwuchskräfte?

Falls Sie mindestens einmal mit „Ja“ geantwortet haben, empfehlen wir Ihnen Wissensmanagement. Hierbei verteilen Sie Wissen und Verantwortung im Unternehmen so, dass die Verantwortung weniger auf Einzelpersonen lastet. Außerdem geben Sie der innerbetrieblichen Kommunikation einen positiven Schub.

 

Wissen ist zum Teilen da

Das Bild vom einsamen Spezialisten, der seine Erfahrungen wie einen Schatz hütet, kennen viele. Es ist jedoch von vorgestern. Vor allem mit Blick auf explodierende Wissensbestände im Kommunikationszeitalter und „Schwarmintelligenz“, die auf die Teamarbeit vieler Mitarbeiter setzt.
Wissen muss in Bewegung bleiben und allen zugänglich sein. Sonst gehen durch Renteneintritt, Fluktuation oder Krankheit wichtige Informationen und Werte verloren. Stattdessen entstehen Kosten. Deshalb ist gezieltes Wissensmanagement heute Bestandteil jeder guten Unternehmensstrategie. Wie es sich erfolgreich umsetzen lässt, hängt auch von der Kommunikationskultur ab. Denn vor allem basiert der Austausch von Wissen auf dem Dialog im Kollegenkreis. Moderne Technik kann eine Unterstützung sein, aber Fingerspitzengefühl nicht ersetzen.
Wie unterschiedlich die Strategien für erfolgreiches Wissensmanagement sein können, haben uns unsere Kunden erzählt.

 

„Das Wissen steckt in den Köpfen unserer Mitarbeiter.“

Theodor Mahr von Deutschlands ältester Heizungsfirma Theod. Mahr & Söhne setzt in allen Unternehmensbereichen auf die Weitergabe von Erfahrungswissen

Theodor Mahr von Deutschlands ältester Heizungsfirma Theod. Mahr & Söhne setzt in allen Unternehmensbereichen auf die Weitergabe von Erfahrungswissen

Theod. MAHR & Söhne ist die älteste deutsche Heizungsfirma, die sich u.a. auf Kirchenheizungen, Heizungen in denkmalgeschützten Bereichen und Klimaanlagen in Industrie und Verwaltung spezialisiert hat. In dem Unternehmen ist bereits die sechste Generation „MAHR“ in direkter Folge tätig. Ihr wichtigstes Kapital ist die langjährige Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter, die oft schon als Azubis eine sehr sorgfältige Ausbildung genossen haben. Das Unternehmen setzt konsequent auf eine erfahrungsbasierte Wissenssicherung.

Wie sichern Sie das umfangreiche Spezialwissen, das Ihr Unternehmen auszeichnet?
Wir setzen auf Erfahrungswissen und ständige Kommunikation zwischen den Mitarbeitern. Und zwar mit Beginn der Ausbildung. Jeder gibt seine Erfahrungen weiter und so gehen nach dem Renteneintritt der älteren Mitarbeiter 40-50 Jahre Wissen nicht verloren. Unsere Azubis erreichen dadurch sehr gute Ergebnisse und in der Regel übernehmen wir sie. So lebt unsere Firmenkultur als Familienunternehmen weiter.

Welche Ziele verfolgt Ihre Personalentwicklung?
Wir vermitteln an jedem Arbeitsplatz Problemlösekompetenz. Dabei berücksichtigen wir alle Anforderungen in den Bereichen Planung, Produktion, Einbau und Wartung. Auch neuen Ideen und Arbeitsweisen gegenüber sind wir aufgeschlossen. Doch sie müssen der „Mahr-Kultur“ entsprechen, damit sie vor allen Dingen langfristig erfolgreich sind.

Welche Hilfsmittel stehen zum Wissensmanagement noch zur Verfügung?
Jeder Mitarbeiter kann auf ein ausführliches Auftragsarchiv, Herstellerunterlagen etc. zurückgreifen. In Arbeit ist darüber hinaus eine virtuelle Bibliothek, die sich speziell im Wissensbereich Heizung mit denkmalgeschützten Räumen beschäftigt. Hier sollen neben unseren Mitarbeitern auch unsere Kunden Zugriff haben.

 

Zweigleisige Strategie für Spezialwissen

Katja Meyer und Stephan Stricker von Misereor setzen erfolgreich auf eine Doppelstrategie zum Management von objektivem und subjektivem Wissen.

Katja Meyer und Stephan Stricker von Misereor setzen erfolgreich auf eine Doppelstrategie zum Management von objektivem und subjektivem Wissen.

Die Arbeit der Hilfsorganisation Misereor basiert auf Erfahrungen, die von der Projektabwicklung über Kontaktpflege zu ausländischen Partnern oder inländischen Spendern bis hin zu spezifischen Kenntnissen von Politik und Kultur der Partnerländer reichen.

Wie sichern Sie dieses unterschiedliche Wissen?

Stephan Stricker: Das objektive Wissen wird in einer Bibliothek aufbereitet, die auf einem hohen technischen Stand ist. Gut 300 Zeitschriften, 10 Tageszeitungen, Internetseiten aus aller Welt, aber auch Dokumente und Publikationen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft werden hier gesammelt, ausgewertet und den Mitarbeitern zur Verfügung.

gestellt.
Katja Meyer: Zur Sicherung von Erfahrungswissen haben wir konkrete Instrumente entwickelt. Dazu gehören die Vorbereitung der Wissensweitergabe, wenn jemand in Rente geht sowie überlappende Übergaben von Vorgänger und Nachfolger. Außerdem gibt es interne Praktika in der Einarbeitungszeit und eine webbasierte Zusammenarbeit.

Wie verhindern Sie, dass totes Wissen entsteht, das niemand abruft?
Stephan Stricker: Die Bibliothek arbeitet proaktiv. Alle Mitarbeitenden sind dort mit einem speziellen Profil hinterlegt und bekommen daraufhin speziell passende Informationen zugesandt. Umgekehrt kann auch jede/r Recherchen in Auftrag geben. Außerdem gibt es ein umfangreiches Medien- und Bildarchiv.

Erfüllt dieses zweigleisige Prinzip des Wissensmanagements Ihre Anforderungen?
Katja Meyer: „Im Prinzip ja. Aber die Instrumente müssen ständig weiterentwickelt werden und oft erfordern sie mehr Zeit, als erübrigt werden kann. Wichtig ist, dass die Führungskräfte das System aktiv unterstützen.“

 

Wiki – Wissensmanagement-Technik für kleine und mittlere Unternehmen

GrochtmannRaphael Grochtmann, der Leiter von MACD GmbH Aachen, möchte sein internes Wiki längst nicht mehr missen. Mit dem Tool steuern er und seine Mitarbeiter sämtliche Prozesse und schaffen eine transparente Zusammenarbeit. Doch was verbirgt sich dahinter?

Wiki ist …
eine Arbeits- und Präsentationsplattform, auf der Mitarbeiter gemeinsam Dokumente bearbeiten und Wissen aktuell dokumentieren können.

Der Vorteil besteht darin,…
… dass es kein wildes Durcheinander an Dokumentenbergen und Emails mehr gibt. Alle arbeiten an einem Ort, mit einer Version, und alle Berechtigten sind auf demselben Informationsstand. Arbeitsläufe werden in Echtzeit mitverfolgt.

Wiki funktioniert, wenn …
man diszipliniert entscheidet, welche der zahlreichen Informationen man benötigt und welche nicht
… wenn eine vertrauensvolle Unternehmenskultur herrscht, die die Transparenz aller Arbeitsvorgänge toleriert und wertschätzt

Fazit: ein internes Wiki lässt Wissen fließen – muss aber gut eingeführt und gepflegt werden.

 

Austausch mit Tiefenwirkung

Unsere Unternehmensbeispiele zeigen: Wissensmanagement gibt es nicht von der Stange. Aber wir sagen auch: jedes System kann scheitern, wenn die Mitarbeiter Wissen und Kommunikation nicht untereinander fließen lassen. ac.consult hat ein Mentorenprogramm entwickelt, das die interne Wissensweitergabe strukturiert und sich individuell auf die Bedürfnisse eines Unternehmens ausrichten lässt. Seit 2007 bieten wir unser Mentorenprogramm an und sind immer wieder über die erstaunliche Wirkung überrascht. Lernbereitschaft und Selbstbewusstsein der Mitarbeiter steigen, es beflügelt den allgemeinen Austausch und neue Ideen werden schneller umgesetzt. Vor allem an wichtigen Schnittstellen klappt die Zusammenarbeit besser und die Mitarbeiter übernehmen mehr Eigenverantwortung.

Für ein passgenaues Wissensmanagement erstellen wir Ihnen gern ein individuelles Angebot.

 

Neu: Kontaktstelle Familie-Beruf in Unternehmen

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen bietet Unternehmen die Einrichtung einer internen Kontaktstelle Familie-Beruf an, um die Attraktivität für Fachkräfte zu erhöhen. Die Kontaktstelle ist Ansprechpartner der Beschäftigten in allen Fragen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, hier liegen die Informationen über betriebliche Angebote und externe Anlaufstellen gebündelt vor.
DemografieInitiative
ac.consult schult Mitarbeiter, die diese Aufgabe in den Betrieben übernehmen werden. Die Schulung besteht aus vier Workshops und findet erstmals an folgenden Terminen statt: 02.10., 23.10., 06.11. und 20.11.2014, jeweils von 10-13 Uhr. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Demografie Initiative.

Großer Auftritt in Offenbach

 

Elke Witzmann (ac.consult, Aachen) gab mit Ihrem Impulsvortrag "Mit Gleichstellungsstrategien zum Unternehmenserfolg! Wie Frauen und Unternehmen gewinnen können" erste thematische Einblicke in das Motto der Fachtagung.

Elke Witzmann (ac.consult, Aachen) gab mit Ihrem Impulsvortrag “Mit Gleichstellungsstrategien zum Unternehmenserfolg! Wie Frauen und Unternehmen gewinnen können” erste thematische Einblicke in das Motto der Fachtagung. Quelle: Stadtverwaltung Offenbach, Amt 18/ Frauenbüro, Projekt Frauen-stärken-Offenbach

Unsere Erfahrung in Sachen Gleichstellungsstrategien in Unternehmen haben sich herumgesprochen. Als Expertin auf diesem Gebiet war Elke Witzmann zur Fachtagung des Frauenbüros Offenbach eingeladen, um vor dem Bürgermeister sowie rund 130 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Arbeitsförderung und Weiterbildungsbranche darüber zu sprechen.

In ihrem Vortrag erläuterte sie, mit welchen Strategien die Unternehmen Frauen als Fach- und Führungskräfte gewinnen können. Denn angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels werden diese Fragen immer bedeutsamer. Auf unterhaltsame Art und anhand zahlreicher anschaulicher Praxisbeispiele verdeutlichte Elke Witzmann, dass es eben nicht ausreicht, Stellenbeschreibungen eine weibliche Endung anzufügen. Ihr Vortrag vermittelte wichtige Impulse, die die Teilnehmer der anschließenden Workshops angeregt weiterdiskutieren.

Die Fachtagung „Mit Gleichstellungsstrategien zum Unternehmenserfolg! Wie Frauen und Unternehmen gewinnen können“ fand am 16. Mai anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Frauenbüros der Stadt Offenbach und im Rahmen des Projektes „Frauen-Stärken-Offenbach“ statt.

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