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Wege zum Wissen

Wissensmanagement ist eine Entdeckungsreise ins eigene Unternehmen. Wer sich darauf einlässt, fördert in allen Unternehmensbereichen wichtiges Erfahrungswissen von Mitarbeitern zutage – und damit einen wertvollen Schatz.

Wozu braucht man denn heute noch Erfahrungswissen?!

Ganz einfach: für Entscheidungen, die unprogrammierbar sind. Wenn menschliches Gespür und Feingefühl gefragt sind. Sei es im Umgang mit sensiblen Daten, Prozessen oder Mitarbeitern. Damit bleibt Erfahrungswissen selbst angesichts von 42 % Rationalisierungspotenzial für den deutschen Arbeitsmarkt ein wichtiger Faktor für unternehmerischen Erfolg. Denn intelligente Systeme werden nur die menschliche Arbeit ersetzen, die sich per Algorithmus einprogrammieren lässt. Die Fähigkeit, spontan und angemessen auf unerwartete Situationen zu reagieren, bildet sich (noch) am besten beim „altmodischen“ Lernen von Mensch zu Mensch heraus.

Was bringt die Suche nach Erfahrungswissen?

Wer im Unternehmen nach Mitarbeitern mit großem Erfahrungsschatz sucht, trifft auf Menschen mit Fingerspitzen- und Bauchgefühl sowie viel Intuition. Kurz: die idealen Problemlöser. Denn diese Mitarbeiter kennen bei Schwierigkeiten viele Lösungswege, weil sie schon einiges ausprobiert haben. Von diesem Fundus profitieren sie bei neuen Herausforderungen. Damit trägt ein hohes Maß an Erfahrungswissen dazu bei, dass Mitarbeiter in stressigen Zeiten locker bleiben. Sie können schnell reagieren und sind flexibel. Eigenschaften, die in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt umso mehr gefragt sind.

Sie haben die Wissens-Inseln in Ihrem Unternehmen entdeckt?

Herzlichen Glückwunsch! Diese Mitarbeiter bilden die Crew für die nächste Unternehmung. Denn das Erfahrungswissen muss ja in Umlauf gebracht werden. Mit geeigneten Methoden wie zum Beispiel Tandemlernen oder Mentorenprogrammen finden verschiedene Altersgruppen und unterschiedliche Erfahrungshorizonte zusammen. Diese Art der Weiterbildung direkt am Arbeitsplatz fördert eine Kultur des Wissensaustauschs und trägt zur kommunikativen Atmosphäre im Unternehmen bei. In so einem Klima gedeihen Eigeninitiative und die Bereitschaft zu Selbstführung und eigenständigem Arbeiten.

Sie würden auch am liebsten sofort in das unerforschte Wissens-Reich in Ihrem Unternehmen aufbrechen? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihr Expeditionsteam zusammenstellen und welche Ausrüstung Sie benötigen. Melden Sie sich bei Interesse unter .

Neue Studie bestätigt: Betriebe haben wesentlichen Einfluss auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat gemeinsam mit der Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Prof. Jutta Allmendinger, eine neue Studie zu betrieblichen Rahmenbedingungen einer partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorgestellt.

Es zeigt sich, dass Unternehmen wesentlichen Einfluss darauf haben, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen können oder nicht. Die Arbeitsteilung in Familien hängt mit den angebotenen Arbeitszeitmodellen, deren Nutzungsmöglichkeiten und beruflichen Entwicklungsperspektiven beider Eltern zusammen.

Für Arbeitgeber heißt das: sie spielen eine Schlüsselrolle dafür, dass Frauen und Männer mit Kindern ihr Familienleben und ihr Berufsleben so gestalten können, wie sie es wollen. Die Studie zeigt auch, wie Unternehmen von familienfreundlichen, passgenauen Lösungen profitieren: Wer es seinen Beschäftigten ermöglicht, verschiedene Arbeitszeitmodelle zu nutzen, ohne Nachteile beim beruflichen Werdegang in Kauf nehmen zu müssen, profitiert von einer höheren Loyalität, Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität.

Wenn Sie wissen wollen, wie gut sich in Ihrem Unternehmen Familie und Karriere vereinbaren lassen, melden Sie sich zum Unternehmens-Check im Projekt Next Step. Mehr Infos unter

Vereinbarkeit von Familie und Karriere – drei weitere Unternehmen sind am Start

logo-nextstepUnser Projekt Next Step trifft offensichtlich auf Bedarf – drei weitere Unternehmen stellen sich unserem Check zur Vereinbarkeit von Familie und Karriere. Dabei setzen sie sich mit der Frage auseinander: Wie attraktiv ist es, in Ihrem Unternehmen Führungskraft zu sein?

Zu den “Neuzugängen” bei Next Step gehören die Beratungsgesellschaft für kommunale Infrastruktur mbH BKI, die CONET Technologies AG und der Kinderschutzbund in Eschweiler. Alle Unternehmen wollen, dass ihre Mitarbeiter Familie und Karriere gut miteinander in Einklang bringen können. In unserem Next Step Check bewerten wir zunächst die aktuellen Vereinbarkeitsmöglichkeiten. Danach entwickeln wir auf dieser Grundlage konkrete Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge.

Das Thema ist auch für Ihr Unternehmen interessant? Noch haben wir einige freie Plätze!
Unser Projekt wird gefördert vom BMAS und dem ESF.

Wenn keiner hoch hinaus will

NextStep Karriere und Familie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gut, dieses Szenario haben wir uns ausgedacht. Aber es kommt nicht von ungefähr. Dahinter steckt das tägliche Ringen vieler Unternehmen mit den veränderten Erwartungen ihrer Mitarbeitenden an die Arbeitswelt. Für Geschäftsführer wie den der imaginären Straubing GmbH tun sich bei Führungskräftebedarf im mittleren und gehobenen Management meist zwei Wege auf:

1. Die Suche nach jungen Führungskräften aus den eigenen ReihenIch will aufwärts

Dabei wird er sich intern nach qualifizierten jungen Mitarbeitenden umsehen und ihnen Führungspositionen anbieten. Doch immer mehr Kandidaten lehnen dankend ab. Sie wollen mehr Zeit für die Familie haben, gehen lieber in Elternteilzeit oder wollen arbeiten um zu leben – nicht umgekehrt. Viele setzen andere Prioritäten, so dass ihnen eine Führungsrolle nach alten Mustern viel zu stressig ist.

2. Die Stelle extern besetzen

Findet sich im Unternehmen kein geeigneter Führungskräftenachwuchs, entscheiden sich viele für eine Stellenausschreibung. Meist mit gemischten Gefühlen. Denn oft ist die externe Suche teuer und bringt zudem lange Einarbeitungszeiten mit sich. Ganz abgesehen davon, dass es häufig alles andere als einfach ist, überhaupt jemand passendes zu finden.

Fazit: Nur mit guten Rahmenbedingungen, die den veränderten Erwartungen der Menschen gerecht werden, steigt die Bereitschaft für Führungsaufgaben.

Vereinbarkeit von Familie und KarriereLogo NextStep

Potenzielle Kandidaten lassen sich eher mit langfristigen Konzepten statt individuellen Absprachen und Ausnahmen für Führungspositionen überzeugen. Genau das ist das Thema unseres neuen Projektes  NEXT STEP, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem ESF gefördert wird und das wir gemeinsam mit den Vereinigten Unternehmerverbänden Aachen durchführen. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre Ressourcen voll auszuschöpfen und brachliegende Potenziale gut zu nutzen.

Die Konzerne haben das erkannt und bereits entsprechende Konzepte entwickelt. Doch auch für kleine und mittlere Unternehmen ist das Thema relevant. Deshalb haben wir innerhalb des Projektes einen kostenlosen Check entwickelt, mit dem wir zunächst die Situation vor Ort analysieren. Anhand der Ergebnisse können Unternehmen den Übergang zu einer Verankerung des Vereinbarkeitsprinzips von Familie und Karriere einleiten. Übrigens: Die meisten Firmen fangen dabei keinesfalls bei Null an. Meist gibt es längst Regelungen, die das Arbeitsleben leichter machen und wichtige persönliche Bedürfnisse berücksichtigen. Nun müssen diese Ansätze in tragfähige Konzepte für die Zukunft fließen.

Wenn Sie herausfinden wollen, ob unser Unternehmens-Check etwas für Sie ist, beantworten Sie folgende Fragen: Haben Sie das Gefühl, auf die Wünschen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen immer nur zu reagieren? Kreieren Sie Einzellösungen, wo generelle Regelungen sinnvoll wären? Dann könnte unser kostenloser Check der Auftakt sein, um auf lange Sicht das Thema Familie und Karriere fest in die Unternehmensphilosophie zu integrieren. Melden Sie sich bei Interesse unter 0241-1809842 oder .

 

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