ac.consult unterstützt Kommunen in NRW beim Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“

Nach dem ac.consult im Oktober letzten Jahres die Ausschreibung im Projekt „Qualifizierung von Fachkräften der beteiligten Akteure im Landesvorhaben KAoA“ gewonnen haben, nimmt die Beratungsarbeit in vielen Kommunen Fahrt auf:

So sind wir z.B. mit den Kommunen Hagen/Ennepe-Ruhr, Bochum, Oberhausen und Düren erfolgreich in den Beratungsprozess gestartet. Mit weiteren sind wir in der Auftragsklärung.

Aber was tun wir dort genau?
Ein Beispiel aus Hagen/Ennepe-Ruhr: Ziel ist die Entwicklung eines Übergangssystems Schule – Ausbildung: Jeder Jugendliche erhält nach dem Schulabschluss eine individuell passende Anschlussperspektive. Durch zielgruppenspezifische Angebote sollen Warteschleifen oder Abbrüche auf dem Weg ins Berufsleben vermieden werden.
Unsere Aufgabe ist es gemeinsam mit der KoKo für die Entwicklung eines solchen Übergangssystems die Akteure auf ein gemeinsames Ziel hin auszurichten und verbindliche Absprachen über Verantwortlichkeiten zu treffen.

ac.consult gewinnt NRW-weite Ausschreibung

ac.consult wurde als einer von 5 Akteuren in NRW von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung ausgewählt. Ab Ende Oktober werden wir im Projekt „Qualifizierung von Fachkräften der beteiligten Akteure im Landesvorhaben KAoA“ des Bundesministeriums für Forschung und Entwicklung regionale Koordinierungsstellen und Akteure im Vorhaben “Kein Abschluß ohne Anschluß” unterstützen. Beteiligt sind alle Kommunen in NRW.

Ziele sind die themenbezogene Kooperation und Kommunikation der beteiligten Akteure vor Ort zu verbessern und die Qualität und Wirkungen der Angebote von KAoA auf der kommunalen bzw. regionalen Ebene zu optimieren.

Vernetzung stärken, moderieren und Kommunikation fördern sind unsere Kernkompetenzen daher freuen wir uns sehr auf die Arbeit!

Dr. Petra Metz über die Arbeit von ac.consult

“Welchen Mehrwert die frühzeitige konzeptionelle Beteiligung eines externen Coachs bewirken kann, wurde in der Zusammenarbeit bei unserem Pilotprojekt EnterTechnik deutlich: Elke Witzmann überzeugte als Impulsgeberin bei Netzwerktreffen, Trainerin bei Workshops und Coachings sowie als Moderatorin bei Fachveranstaltungen durch ihre Sachkenntnis und ihre Persönlichkeit. Ihr Enthusiasmus war uns darüber hinaus ein ständiger Ansporn. Ohne diese motivierende Begleitung wären wir heute nicht da, wo wir jetzt stehen!”
Dr. Petra Metz, Projektleiterin EnterTechnik, LIFE– Bildung – Umwelt – Chancengleichheit – e.V.

Erfolgreiche Veranstaltung in Berlin: Elke Witzmann moderiert Podiumsdiskussion mit hochzufriedenen Unternehmensvertretern

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Podiumsgespräch mit Dorothee Gutzeit (Mercedöl Feuerungsbau), Jessica Jung (Bombardier), Elke Witzmann (ac.consult), Elke Kordus (Berliner Wasserbetriebe) und Ingo Lehmann (Schmidt+Haensch)

Die teilnehmenden Unternehmen von EnterTechnik – des technischen Jahrs für junge Frauen in Berlin – sprechen sich nach dem ersten Durchgang für Kontinuität und Ausweitung aus. In der Podiumsdiskussionn mit Elke Witzmann war die einhellige Meinung, dass gerade die Zusammenarbeit im Unternehmensverbund neue Möglichkeiten biete, junge Frauen nach dem Schulabschluss für eine Karriere im technischen Bereich zu gewinnen. Der Austausch über Unternehmensgrenzen hinweg wird als großer Vorteil gesehen und künftig noch vertieft.

Gespräch mit Norbert Giesen (Siemens), Elke Witzmann (ac.consult) und Barbara Seidler (BSR)

Gespräch mit Norbert Giesen (Siemens), Elke Witzmann (ac.consult) und Barbara Seidler (BSR)

Anlässlich der Vorstellung der wissenschaftlichen Evaluation des ersten Durchgangs von EnterTechnik betonte Prof. Dr. Ortwin Renn  (Universität Stuttgart) beim Fachgespräch in der Berliner Industrie-und Handelskammer (IHK) den Erfolg der Initiative: Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass EnterTechnik den Teilnehmerinnen neue Perspektiven für die Berufswahl eröffnet und weibliche MINT-Talente fördert. Die Erwartungen an das Technische Jahr wurden nicht nur erfüllt , sondern teilweise sogar übertroffen. Das Fazit der Studie lautet: „Da die Schulen solche Praxisangebote nicht leisten können bzw. Technik in den meisten Fällen (noch) nicht als eigenständiges Schulfach angeboten wird, ist der Beitrag von EnterTechnik zur individuellen Förderung des technischen Interesses von jungen Frauen als sehr hoch einzuschätzen.“

EnterTechnik ist das von der berliner Bildungsorganisation Life e.V. initiierte und koordinierte Technische Jahr für junge Frauen zur Nachwuchsgewinnung und Talentförderung im MINT – Bereich mit dem Fokus duale Ausbildung und duales Studium. Gestartet ist EnterTechnik 2013, beteiligt sind aktuell 15 Unternehmen und Forschungsinstitutionen in der Hauptstadtregion. Elke Witzmann hat im Auftrag von Life e.V. mehrere Austauschtreffen und Workshops geleitet. Mehr Informationen zum technischen Jahr für Mädchen erhalten Sie bei Petra Metz, Projektleiterin von EnterTechnik, unter .

Was hat ac.consult mit Inklusion zu tun?

Auf den ersten Blick nichts. Wenn wir das Thema aber beispielhaft für unsere Prozessbegleitung betrachten, ganz schön viel. Dabei zeigt sich nämlich, dass wir branchenunabhängig in komplexe Themenwelten einsteigen können und zunächst abstrakt erscheinende Vorgaben verwirklichen. Wir müssen keine ausgewiesenen Fach-Experten sein, um Problemfelder zu erschließen und auf Augenhöhe mit unseren Kunden zu kommunizieren. Wir zeigen in dieser Ausgabe, wie mit Hilfe von Moderation aus theoretischen Ansätzen praktische Maßnahmen werden.

So machen wir aus Theorie Praxis

Katharina Junglas moderiert einen Workshop in Eupen

Natürlich kennen sich unsere Kunden immer am besten in ihrer Branche aus. Deshalb müssen wir nichts von Zeppelinen verstehen und uns kein Fachwissen zur Oberflächengüte von Holz oder Metall anlesen. Uns geht es vielmehr um Herausforderungen, Perspektiven und Ziele eines Unternehmens – in so gut wie jeder Branche. Unter diesem Aspekt begleiten und strukturieren wir interne Prozesse: von der ersten Ideensammlung bis zur Umsetzung von Maßnahmen. Als probates Mittel auf dem Weg zu handfesten Ergebnissen hat sich die Moderation bewährt. Das bedeutet weit mehr, als bei Auseinandersetzungen oder Strategieentwicklungen präsent zu sein. Wir bringen Struktur in die Diskussion, setzen gezielt passende Methoden ein und achten darauf, dass sich alle Beteiligten einbringen können. Zufrieden sind wir, wenn am Ende des Prozesses konkrete Maßnahmen stehen und sich tatsächlich etwas bewegt. Dass wir dabei auch in sehr komplexe Themenwelten vorstoßen, zeigt unser Inklusionsbeispiel.

Moderation zur Inklusion

Die Dienststelle für Personen mit Behinderung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens trat mit einem besonderen Anliegen an uns heran: Um die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung in der DG umzusetzen, sollten wir mit Moderationen den gesamten Prozess begleiten und strukturieren. Dabei ging es u. a. um Ausbildung, Wohnen, Freizeit, Kultur und Sport sowie die Sensibilisierung für das Thema und eine Anpassung bestehender Normen.

Katharina Junglas im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen

Doch wie wird aus einem Strategiepapier ein Maßnahmenkatalog, der den Menschen mit Behinderungen das tägliche Leben leichter macht? Gemeinsam mit dem Kunden haben wir überlegt, mit welchen Methoden wir die verschiedenen Themen bearbeiten und zu praktischen Ergebnissen führen. Unsere gemeinsame Lösung: Wir haben die Menschen gefragt. In den von uns moderierten Treffen haben wir zunächst konkrete Ideen von Bürgern und in einem zweiten Schritt die Vorschläge von Experten verschiedener Sozialverbänden und -einrichtungen zusammengetragen. Die Ergebnisse flossen in einen Ideenpool ein und daraus entstand mit Hilfe unserer Koordination der Aktionsplan „DG Inklusiv 2025“. Unter unserer Leitung wurde das Papier im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft vorgestellt und diskutiert. Heute dient dieser Aktionsplan der Regierung der DG als Politikvorlage, die nun schrittweise umgesetzt wird.

Joel Arens, Dienststelle Personen mit Behinderung

Joel Arens, Dienststelle Personen mit Behinderung

Joel Arens, Dienststelle der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens für Personen mit Behinderung: „Für uns war die Zusammenarbeit mit ac.consult wichtig, um im gesamten Prozess eine gewisse Objektivität zu gewährleisten, denn externe Moderatoren bringen keine inhaltliche Gewichtung mit. Dadurch haben wir eine wichtige Basis für eine breite Akzeptanz des Aktionsplans geschaffen. Die neutrale Haltung hat bei der Zieldefinition geholfen und für gute Stimmung gesorgt. ac.consult hat dadurch Menschen zu Diskussionen bewegt, die sich sonst kaum zu Wort melden würden. Außerdem hat sich die klare Arbeitsteilung ausgezahlt: Wir haben inhaltlich den Prozess gesteuert und ac.consult methodisch. Und die kontinuierliche Begleitung durch den gesamten Prozess hat das Verständnis füreinander gestärkt.“

 

 

Externe Moderation – lohnt sich das wirklich?

Ja, denn sie spart Nerven, Zeit und Mühe. Der Aufwand, externe Moderatoren in die Lösung interner Fragen einzubinden, ist unserer Meinung nach sinnvoll. Denn der „Blick von außen“ und klug angewandtes methodisches Repertoire helfen dabei, langfristige Ergebnisse zu erzielen. Denn wer die Leitung von Besprechungen, Diskussionen oder Veranstaltungen abgibt, kann sich auf Inhalte und die eigene Rolle fokussieren. Schließlich ist es Sache des Moderators, das Ziel der Veranstaltung nicht aus den Augen zu lassen und es mit den passenden Mitteln zu erreichen.

Eine externe Moderation ist vor allem dann sinnvoll, wenn:

  • die Verantwortlichen sich ganz auf das Thema konzentrieren möchten
  • es viele unterschiedliche Akteure oder Interessen gibt
  • die Beteiligung an internen Prozessen vergrößert werden soll
  • der Prozess neben dem Alltagsgeschäft immer wieder abzureißen droht
  • es um mittel- bis langfristige Prozesse geht, die eine Gesamtstrategie benötigen
  • es innerhalb des Unternehmens / der Organisation keine Person gibt, die den Prozess „neutral genug“ steuern kann.

Wenn einige dieser Punkte auf Ihr Unternehmen zutreffen, nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. Wir steuern den Prozess und kümmern uns um die passende Methodik. Dabei berücksichtigen wir verschiedene Fragen, z.B.: Wie soll das Ergebnis aussehen? Welcher Zeitrahmen steht zur Verfügung? Wer wird an dem Prozess beteiligt? Wer moderiert und wer dokumentiert?  So kann Moderation Sie und Ihr Unternehmen zum Erfolg führen.

 

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